Naturheilpraxis Launhardt

Häufige Fragen

 

Link Bezahlt die Krankenkasse die Behandlungskosten und die Medikamente?

Link Wo und wie bekomme ich meine rezeptierten Medikamente?

Link Was ist bei der Einnahme von homöopathischen Mitteln zu beachten?

Link Muss ich nur fest genug daran glauben, damit es auch hilft?

 

Bezahlt die Krankenkasse die Behandlungskosten und die Medikamente?

Grundsätzlich wurden Behandlungskosten für Heilpraktikerleistungen bislang nur über eine Privatkrankenversicherung, sowie zusätzlich von der "Beihilfestelle" für Beamte zu einem bestimmten Anteil erstattet. Seit einiger Zeit gibt es auch für gesetzlich Versicherte (also für alle nicht Privatversicherten Patienten) verschiedene freiwillige Zusatzversicherungen, die, abhängig von den jeweils vereinbarten Tarifen, einen Teil der Kosten für die Behandlung und Medikamente übernehmen. Die tatsächliche Erstattungshöhe hängt dabei sehr stark von dem individuell vereinbarten Leistungsumfang der jeweiligen (Zusatz-)Versicherung ab.
Das bedeutet, dass die Art des Tarifes, bestimmte Gebührenhöchstsätze, eventuelle Selbstbeteiligungen, sowie Erstattungshöchstgrenzen innerhalb eines Kalenderjahres, einen Einfluss auf die Erstattung der Behandlungskosten haben.

In allen Fällen dient jedoch das Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH) den Versicherungen als Grundlage für die Berechnung von Heilpraktikerleistungen. Hierbei ist es sehr wichtig zu wissen, dass die Preise für die verschiedenen Leistungen innerhalb des GebüH mittlerweile völlig veraltet sind, da diese auf dem durchschnittlichen Preisniveau der 80er Jahre basieren, aber noch immer unverändert als Richtpreisliste von den Leistungsträgern verwendet werden.
Obwohl das GebüH an die so genannte Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) angelehnt ist, stellt es im Rahmen einer Behandlung jedoch keine rechtlich bindende oder zwingende Leistungsvergütung für Heilpraktiker dar, sondern die Preise für die einzelnen Leistungen werden vom jeweiligen Heilpraktiker frei und nach eigenem Ermessen gestaltet. Schon deswegen entsteht zwangsläufig immer eine Differenz zwischen dem tatsächlichen in Rechnung gestellten Honorar des Heilpraktikers und dem Erstattungsbetrag durch die jeweilige Versicherung des Patienten.

Auch werden teilweise nicht alle erbrachten Leistungen und Medikamenten-
verordnungen innerhalb einer Heilpraktikerbehandlung von der jeweiligen Krankenkasse akzeptiert und übernommen. Das hängt oft damit zusammen, dass einige Verfahren, Therapiemethoden und Medikamente seitens der Krankenkassen als "wissenschaftlich nicht anerkannt" betrachtet werden und mit Hilfe dieser Formulierung viele Versicherungsträger die Kosten für Heilbehandlungen zu reduzieren versuchen oder ihnen damit ausweichen möchten. Diese sehr vage Aussage von "wissenschaftlich nicht anerkannt" ist äußerst dehnbar und meist einseitig interpretierbar und wurde sogar schon in einigen Streitfällen vom Bundesgerichtshof zugunsten von Behandlern und Patienten gerechterweise relativiert und entschärft.

Alle Patienten, die in der "normalen" gesetzlichen Krankenversicherung versichert sind und keine entsprechende Zusatzversicherung abgeschlossen haben, bekommen üblicherweise keine Kosten für eine Heilpraktikerbehandlung oder Arzneimittel erstattet. Nur wenn bei einem Patienten ärztlicherseits alle üblichen schulmedizinischen und "wissenschaftlich anerkannten" (da haben wir es wieder!) Möglichkeiten ausgeschöpft worden sind und später im Anschluss durch eine Heilpraktikerbehandlung nachweislich eine deutliche Besserung oder Heilung erfolgte, können diese Kosten bei einem gesetzlich Versicherten gegenüber seiner Krankenkasse geltend gemacht werden. Dieser Fall tritt aber nur sehr selten ein,
da kaum ein Patient die schulmedizinische Ausschöpfung aller Möglichkeiten übersteht und über eventuelle alternative Verfahren meist nicht ausreichend und rechtzeitig informiert wird.

Zusammenfassung:

Meine aktuellen Preise finden Sie hier: Link Heilverfahren & Preise

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Wo und wie bekomme ich meine rezeptierten Medikamente?

Ein Rezept, das von einem Heilpraktiker ausgestellt wurde, können Sie in einer Apotheke Ihrer Wahl abgeben und einlösen. Alle Arzneimittel, die von einem Heilpraktiker rezeptiert werden, sind üblicherweise nicht verschreibungspflichtig. Das bedeutet Verwirrenderweise, dass Heilpraktiker - im Gegensatz zu Ärzten - nur so genannte verschreibungsfreie Medikamente "verschreiben" - also rezeptieren - dürfen. Verschreibungspflichtige Medikamente sind beispielsweise Antibiotika, Schmerz- und Betäubungsmittel, Beta-Blocker, Psychopharmaka etc...
Es gibt (noch) eine große Anzahl verschreibungsfreier, aber apothekenpflichtiger Medikamente, die vor allen Dingen von Heilpraktikern für den Patienten individuell rezeptiert werden. Darunter finden sich hauptsächlich homöopathische, phytotherapeutische, isopathische, spagyrische und anthroposophische Heilmittel, die meist in einem besonderen Herstellungsverfahren von speziellen Firmen produziert und vertrieben werden. Nur wenige Apotheken haben diese Arzneimittel in ihrem Sortiment vorrätig und müssen sie deswegen häufig erst bestellen,
was 1 - 2 Tage oder auch länger dauern kann.

Oft rufen mich Klienten an, nachdem ich ihnen ein Rezept ausgestellt habe und sagen, dass ein bestimmtes Mittel angeblich nicht lieferbar sei. In fast allen Fällen trifft dies aber nicht zu, sondern es handelt sich dann meist nur um einen Irrtum eines unerfahrenen oder schlecht ausgebildeten Apothekenmitarbeiters.
Die meisten Apotheken bestellen über einen branchenspezifischen Großhandel, bei dem oft nur die häufigsten und "typischen" pharmazeutischen Präparate in einer Datenbank aufgelistet sind. Was dort nicht aufgeführt ist, wird dann vorschnell als "nicht lieferbar" interpretiert und trägt unnötigerweise zur Verunsicherung des Klienten und zur Verzögerung der Arzneieinnahme bei. Diese Präparate müssen dann beim Hersteller direkt geordert werden, was einige Apotheker offensichtlich überfordert.

Das Heilpraktikerrezept ist ein rechtlich verbindliches Dokument ("Urkunde"), das für einen Privatpatienten ausgestellt wird und es darf nur vom Verordner selbst und nicht willkürlich vom Patienten oder Apotheker verändert werden. Im Zweifelsfall muss also immer der jeweilige Heilpraktiker persönlich gefragt werden, wenn es um Unklarheiten oder Änderungen bei den verordneten Präparaten und ihre Dosierungen geht. Gerade bei den naturheilkundlichen Medikamenten ist es von größter Bedeutung, dass immer nur genau jenes Präparat vom Apotheker abgegeben wird, welches auch rezeptiert wurde. Es ist hierbei auf keinen Fall zulässig, dass ein Apotheker oder seine Angestellten ein "anderes", "ähnliches" und "preiswerteres" Präparat verkaufen, weil es ja scheinbar die gleichen Wirkstoffe oder Inhaltsstoffe besitzt. Dies passiert leider immer häufiger, da die Apotheker durch die vielen Kostenregelungen der Gesundheitsreform bei "allopathischen" und kassenärztlich verordneten Präparaten dazu verpflichtet sind.
Bei naturheilkundlichen Präparaten und ganz besonders bei den homöopathischen Mitteln geht es ja gerade nicht primär nur um den "Wirkstoff", sondern um die Herstellungsweise, die spezifische Arzneimittelkomposition und das zugrunde liegende Heilmittelprinzip der jeweiligen Substanzen und Arzneien.

Apotheker sind auch verpflichtet, im Rahmen der gültigen Rechtsbestimmungen, alle verschreibungsfreien, von den Arzneimittelbehörden zugelassenen, registrierten und lieferbaren Medikamente aus dem In- und (EU-)Ausland unverzüglich zu besorgen und abzugeben. So gab es häufig Probleme, dass einige meiner Klienten besonders in den neuen Bundesländern von den dort ansässigen Apothekern wegen ihrer naturheilkundlichen Rezepte aus ideologischen Gründen abgewiesen wurden.
Sogar noch viele Jahre nach der Wiedervereinigung erlebte ich es immer wieder, dass nicht wenige Apotheker eine willkürliche und rechtlich äußerst bedenkliche Berufs- und Standesaufassung ihrer Tätigkeit zum Nachteil der Patienten besaßen.
Mittlerweile ist es ja möglich geworden, fast alle Präparate auch über inländische Versandapotheken zu bestellen und gerade bei verschreibungsfreien Medikamenten zusätzlich sogar noch einen Preisnachlass zu erhalten.

Zusammenfassung:

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Was ist bei der Einnahme von homöopathischen Mitteln zu beachten?

Homöopathische Mittel können als Globuli (Kügelchen), Tabletten, Tropfen, Injektionen und Salben verabreicht werden. Bekanntermaßen besteht die Einnahme aus einer entsprechenden Dosis von Globuli oder Tabletten, die man auf oder unter der Zunge zergehen lässt. Tropfenpräparate werden meist in etwas stillem Wasser aufgelöst und schluckweise getrunken. Die üblichen Mengen für eine so genannte "Arzneigabe" sind bei den meisten homöopathischen Einzelmittel entweder 5 Globuli, 1 Tablette oder 5 Tropfen. Es ist nicht so sehr von Bedeutung, ob die Mittel vor oder nach einer Mahlzeit eingenommen werden. Wichtiger ist dabei, dass die Zunge möglichst sauber ist, da die homöopathische Information über die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Auch sollten scharfe oder ätherische Öl, wie sie oft in Zahnpflegemittel, Husten- und Schnupfenmitteln, Teemischungen, Kaugummis etc. vorkommen, während der Einnahme von homöopathischen Mitteln vermieden oder ausgesetzt werden. Substanzen wie beispielsweise Menthol, Pfefferminze, Kampfer usw. können leider die Wirksamkeit des jeweiligen Mittels beeinträchtigen.

Homöopathische Präparate bestehen entweder nur aus einem so genannten Einzelmittel (Klassische Homöopathie) oder einer Kombination von mehreren Einzelsubstanzen (Komplexmittelhomöopathie). Beide Anwendungsformen haben sich im Laufe der Zeit bewährt und können je nach Krankheitsfall in Erwägung gezogen werden. Ein wichtiges Kennzeichen homöopathischer Mittel sind ihre unterschiedlichen Potenzstufen, die nicht nur den rechnerischen Grad der "Verdünnung" ausdrücken, sondern auch den Bereich ihres energetischen Wirkungsspektrums repräsentieren. Niedrige Potenzen wirken dabei eher stofflicher und organbezogen, höhere Potenzstufen wirken mehr auf die emotionalen und seelisch-geistigen Ebenen des Patienten. Deswegen werden niedrig potenzierte Mittel meist häufiger eingenommen und die höheren Potenzen üblicherweise seltener verabreicht. Die genaue Dosierung wird aber immer vom Therapeuten festgelegt und im Laufe der Zeit unter Berücksichtigung des Heilungsprozess entsprechend variiert.

Zu Beginn einer homöopathischen Anwendung kann es zu einer vorübergehenden Verstärkung der Beschwerden und Krankheitssymptome kommen. Dies wird typischerweise als Erstreaktion oder Erstverschlimmerung bezeichnet und ist in einem gewissen Rahmen aus therapeutischer Sicht sogar erwünscht und ein positiver diagnostischer Hinweis auf den möglichen Verlauf der Heilreaktion. Besonders bei langjährigen und chronischen Erkrankungen verläuft eine mögliche Erstverschlimmerung häufig in charakteristischen Phasen und bringt kurzzeitig früher durchlaufene Krankheitssymptome zum Vorschein, was manche Patienten sehr verunsichern kann. Hierbei ist immer eine Rücksprache mit dem Behandler empfehlenswert, der diesen Prozess über einen längeren Zeitraum begleitet.

Zusammenfassung:

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Muss ich nur fest genug daran glauben, damit es auch hilft?

Immer wieder werden naturheilkundliche Verfahren und Medikamente mit dem weit verbreiteten Vorurteil diskriminiert, dass es ja alles nur Einbildung sei und man nur stark genug daran glauben muss, damit es wirkt. So wird auch den seit vielen Jahrhunderten angewandten Heilmethoden wie beispielsweise der Akupunktur oder der Homöopathie jegliche Wirkung abgesprochen, da sie nach "wissenschaftlichen" Kriterien überhaupt nicht funktionieren können und angeblich nur auf einer intensiven (Auto-)Suggestion beruhen. Wenn bei einem Verfahren keine stofflich nachweisbaren Substanzen oder Reize vorhanden sind, kann es sich aus einer "wissenschaftlichen" Sicht ja nur um einen Placeboeffekt, also ausschließlich um eine Art von positiver Einbildung des Patienten handeln.

Nein, im Gegenteil: seriöse naturheilkundliche Verfahren beruhen üblicherweise nicht auf Wunschdenken, Einbildung, Glauben, Suggestion oder einem beabsichtigten Placeboeffekt. Obwohl es tatsächlich einen so genannten Placeboeffekt gibt, der mehr oder weniger bei den meisten Menschen zu beobachten ist und - wie auch der "Glaube" - durchaus einen hilfreichen Einfluss auf die Genesung besitzen kann, existieren die meisten naturheilkundliche Heilwirkungen völlig unabhängig davon und können unter ähnlichen Voraussetzungen und Bedingungen auch reproduzierbare Ergebnisse aufweisen, ohne dass es sich dabei um eine Placebowirkung oder Einbildung handelt.

Betrachten wir hierzu exemplarisch die häufig umstrittene Homöopathie:
Wäre die Wirkung von homöopathischen Mitteln tatsächlich nur eine Einbildung, warum wirken sie dann auch bei Bewusstlosen, Kleinkindern oder Tieren? Viele der bekannten Placebowirkungen besitzen meist nur einen eher allgemeinen und oberflächlichen Effekt auf die Beschwerden und das Befinden des Patienten.
Bei der Anwendung des passenden homöopathischen Mittels hingegen, kommt es oft zu einer wesentlich differenzierten Veränderung der Symptomatik, die sich nachweislich sogar in großen Bereichen mit dem charakteristischen Wirkungsbild des jeweiligen verabreichten Einzelmittels deckt.

Bekommen beispielsweise in meiner Praxis fünf Patienten aufgrund ihrer übereinstimmenden Beschwerden jeweils das gleiche homöopathische Mittel, so entwickeln sie meist alle zu einem deutlichen Anteil die typischen Reaktionen, die das Mittel üblicherweise hervorrufen kann. Verabreiche ich diesen fünf Patienten hingegen ein anderes homöopathisches Mittel, so zeigen sie auch hier wieder zu einem überwiegenden Teil die für dieses Mittel charakteristischen Reaktionen, welche sich dann deutlich von denen des ersten Mittels unterscheiden. Da die Patienten vorher nicht wissen, welches Mittel sie jeweils bekommen, können sie sich auch nicht diese typischen Mittelreaktionen einbilden und absichtlich oder unbewusst eine suggestive Erwartungshaltung erzeugen, die solche übereinstimmende Symptome hervorbringt. Ein klassischer Placeboeffekt könnte diese - für das jeweilige Mittel eigentümlichen und spezifischen - Reaktionen alleine nicht verursachen oder erklären.

Es muss also eine qualitative Wirkung bestehen, die von dem jeweiligen Mittel selber ausgeht und nicht durch einen Placeboeffekt induziert wird, nur weil der Patient daran "glaubt". Dies erklärt auch die so genannte "Erstverschlimmerung", die häufig nach der Einnahme eines gut gewählten homöopathischen Mittels auftreten kann und wohl kaum die Folge einer angeblichen Placebowirkung darstellt. Warum sollte ein Patient es sich unbedingt einbilden, dass es ihm nach der Einnahme eines Heilmittels schlechter gehen soll?

Um die grundsätzliche und subtile Wirkungsweise der Homöopathie oder verwandter naturheilkundlicher Verfahren zu verstehen, reicht es nicht aus, nur mit den Maßstäben einer auf messbaren Ergebnissen und stofflichen Wechselwirkungen ausgerichteten naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise heranzugehen. Im Allgemeinen wird ja eine Krankheit als eine physiologisch mess- und sichtbare Störung des Organismus betrachtet, die dann fast ausschließlich nur mit stofflichen Maßnahmen behandelt wird. Dies ist jedoch leider nur eine sehr eingeschränkte und reduzierte Sichtweise, die auf einem materialistischen und rationalen Verständnis über die Natur des menschlichen Lebens basiert, was häufig zu unnötigen Missverständnissen und verzerrten Ansichten gegenüber einer ganzheitlich orientierten Medizin führen kann.

Die körperlichen Symptome, die bei einer Krankheit existieren, sind sehr wichtig und beachtenswert, aber sie sind - von Alterungsprozessen, Unfällen und schädigenden Umwelteinflüssen einmal abgesehen - oft nur der Ausdruck eines im Inneren des Wesens liegenden gestörten Prinzips, das auf diese Weise stofflich sichtbar wird um dadurch (an)erkannt, korrigiert und Idealerweise wieder harmonisch integriert zu werden. Das, was wir üblicherweise als Krankheiten bezeichnen, sind im Grunde nur äußerlich sichtbare "Ersatzrituale" für gestörte und unerlöste Muster unseres Wesens, welche sich gezwungenermaßen meist auf der körperlichen Ebene manifestieren. Nur eine ausschließlich stoffliche, also pharmakologische oder chirurgische Manipulation der Symptome, kann eben leider nicht die eigentliche "Krankheit" ansprechen und verändern, die ja in erster Linie einen immateriellen Ursprung besitzt.

Erst wenn wir auf den entsprechenden tieferen Ebenen unseres Wesens bewusst und angemessen tätig werden, können wir eine Heilung (= Ganzwerdung) im ursprünglichen Sinne des Wortes anstreben und erreichen. Bei einer genauen Betrachtung können wir somit immer auch deutlicher erkennen, dass es eigentlich gar keine Krankheiten, sondern letztendlich immer nur kranke Menschen gibt! Wir behandeln also kranke Menschen und keine Krankheiten, auch wenn sie noch so gut erforscht sein mögen!

Leider hört jedoch an diesem Punkt bei den meisten Menschen das Verständnis über Krankheit und Heilung auf, welches sich aus einer ganzheitlichen Sicht ergibt. Viele können (oder wollen) oft nicht nachvollziehen, welche Anteile und Muster aus der Tiefe ihres komplexen Wesens transformiert werden müssen und wie sie dies bewerkstelligen sollen. Genau hier setzen nun die verschiedenen naturheilkundlich-
therapeutischen Verfahren an, da sie aufgrund ihrer überwiegend energetischen Ausrichtung und imponderablen Wirksamkeit dazu befähigt sind, mit den jeweiligen inneren, subtilen Prinzipien graduell zu korrespondieren und dadurch gleichzeitig auch eine korrigierende und heilende Resonanz erzeugen können.
Nur weil es sich dabei überwiegend um immaterielle Ereignisse handelt, die nach physikalischen oder ausschließlich stofflich fixierten Gesichtspunkten substanziell nicht nachweisbar sind, hat es jedoch noch lange nichts nur mit einer Einbildung oder einem Glauben zu tun. Im Gegenteil, denn es entspricht einem allen Menschen innewohnenden Grundprinzip ihres ursprünglichen und natürlichen Wesens, welches in einer entsprechenden Behandlung grundsätzlich berücksichtigt und mit einbezogen werden muss.

Es soll hier nicht abgestritten werden, dass es oft schwierig ist, über diesen Weg kranken Menschen und ihren Problemen zu begegnen und sie zu verstehen. Noch schwieriger ist es, sie mit angemessenen Verfahren und Medikamenten so zu behandeln, dass es zu einer tiefgründigen und dauerhaften Veränderung ihrer individuellen Störungen kommt. Solange alle Behandler und Therapeuten nicht versuchen, das Wesen der jeweiligen "Krankheit" des Patienten individuell zu erkennen und zu begreifen, werden auch die wirkungsvollsten Verfahren auf Dauer leider nicht viel nützen. Dies erklärt auch, warum gerade naturheilkundliche Behandlungsergebnisse häufig eine Enttäuschung für Patient und Behandler darstellen können. Jedoch bedeutet dies nicht automatisch, dass diese Verfahren völlig wirkungslos sind und angeblich eben nur auf einer Einbildung beruhen.

Wenn wir hier schon über den "Glauben" sprechen, so möchte ich abschließend empfehlen, dass jeder Mensch sich lieber darum bemühen sollte, an sich selbst zu glauben, anstatt einem - von außen vorgegebenen und wie auch immer gearteten - Glaubensprinzip zu folgen. Meine Erfahrung ist es, dass eine grundsätzliche Offenheit viel hilfreicher ist und es dem Menschen wesentlich leichter macht, mit seinen Problemen umzugehen und neue Lösungswege zu entdecken, anstatt nur einem Glauben gewohnheitsmäßig verhaftet zu bleiben und sich darauf zu verlassen.

Zusammenfassung:

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Naturheilpraxis Peter Launhardt
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